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FODMAP Diät - Effektive Hilfe bei Verdauungsbeschwerden!

Die FODMAP-Diät ist eine bewährte Methode zur Linderung von Verdauungsbeschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung. Dabei werden bestimmte Lebensmittelgruppen wie Laktose, Fructose, Zuckeraustauschstoffe und bestimmte Mehrfachzucker gemieden. Letztendlich ist das Ziel der Diät, die individuellen Auslöser der Beschwerden zu identifizieren und nach der FODMAP-Diät langfristig einen Ernährungsplan zu entwickeln. 

fodmap diaet

Was ist eine FODMAP-Diät und für wen ist sie geeignet?

Die FODMAP-Diät zielt darauf ab, auf bestimmte kurzkettige Zuckerarten zu verzichten oder sie stark zu reduzieren. Da diese bei Betroffenen im Darm nicht vollständig aufgenommen werden können, entstehen Beschwerden wie Blähungen oder Durchfall in Kombination mit Bauchschmerzen oder -krämpfen. Die Diät kommt daher vor allem bei Reizdarmsyndrom, Laktoseintoleranz, Fructosemalabsorption, Sorbitunverträglichkeit und Zöliakie zum Einsatz. 

Eine FODMAP-Diät kann für Menschen mit verschiedenen Verdauungsproblemen von Nutzen sein. Über einen positiven Effekt der Diät berichten Menschen mit Reizdarmsyndrom, auch bekannt als RDS oder IBS (Irritable Bowel Syndrome), sowie Personen mit Laktose- und/oder Fructoseintoleranz, denen der Verzicht auf laktose- und/oder fructosehaltige Lebensmittel allein keine Besserung brachte. Auch Menschen mit entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn haben gute Erfahrungen mit der FODMAP-Diät gemacht.

Ärztliche oder ernährungsfachliche Beratung

Wichtig ist eine ärztliche oder ernährungsfachliche Begleitung, um andere Ursachen auszuschließen und eine ausgewogene Versorgung mit Nährstoffen sicherzustellen. Mit einem strukturierten und individuell angepassten Ernährungsplan für eine Low-FODMAP-Diät kann ein beschwerdefreies Leben für Betroffenen wieder möglich werden.

Die drei Phasen der Low-FODMAP-Diät

Die FODMAP-Diät wird in drei Phasen gegliedert. Mittels dieser Struktur kann eine individuelle Unverträglichkeit erkannt und ein langfristiger Ernährungsplan für ein beschwerdefreies Leben entwickelt werden.

Phase eins - Eliminationsphase

Auch die Karenzphase genannt. Während dieser Phase, verzichtet man für vier bis sechs Wochen auf FODMAP-reiche Lebensmittel. Diese Phase ermöglicht es dem Körper, sich zu regenerieren und die Symptome zu lindern. Der Verzicht auf diese Lebensmittel kann zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden führen. 

Wenn jedoch keine Verbesserung der Symptome zu sehen ist, dann waren wahrscheinlich nicht die FODMAPs die Ursache der Beschwerden. In diesem Fall müssen andere Nährstoffe, Nährstoffgruppen und Lebensmittelgruppen untersucht werden, die möglicherweise die Symptome auslösen.

Phase zwei - Wiedereinführungsphase

In der zweiten Phase der FODMAP-Diät erfolgt eine schrittweise Integration von einzelnen Lebensmitteln, um herauszufinden, welche Menge verträglich ist. Es empfiehlt sich, pro Woche ein Lebensmittel auszuwählen und es zweimal in einer normalen Portion zu verzehren. Dabei ist es wichtig, genau zu beobachten, ob es erneut zu Beschwerden kommt. Nur so können die spezifischen FODMAP-Lebensmittel identifiziert werden, die auf den Verdauungstrakt als Trigger wirken

Phase drei - FODMAP-DIät-Plan

In der dritten Phase des Ernährungsplans wird eine FODMAP-arme Diät entwickelt, die möglichst wenig Einschränkungen mit sich bringt und dennoch eine ausgewogene Ernährungsweise ermöglicht.

Die Karenzphase sollte idealerweise vier bis sechs Wochen dauern. Eine langanhaltende Ernährungsumstellung kann auch mit potenziellen Einschränkungen verbunden sein, die zu einem Nährstoffmangel führen könnten. Wenn nach der Karenzzeit eine Verbesserung der Symptome eingetreten ist, sollten langsam wieder bewährte Lebensmittel eingeführt werden. Wenn jedoch keine Verbesserung der Symptome zu sehen ist, dann waren wahrscheinlich nicht die FODMAPs die Ursache der Beschwerden. In diesem Fall müssen andere Nährstoffe, Nährstoffgruppen und Lebensmittelgruppen untersucht werden, die möglicherweise die Symptome auslösen.

FODMAP-Diät: Eine Liste hilft – was darf gegessen werden?

Eine besondere Hilfestellung für die Umsetzung der FODMAP-Diät ist eine Liste mit einer Übersicht an gut verträglichen Low-FODMAP-Lebensmitteln und denen, die gemieden werden sollten. Eine Absprache mit einem Arzt oder Ernährungsberater ist dabei besonders wichtig, um keinen Nährstoffmangel zu erleiden. Bestimmte Obst- und Gemüsesorten sind auch bei fructosefreier Ernährung weniger problematisch. Gemieden werden sollten hingegen z.B. Äpfel, Knoblauch, Zwiebel, Honig oder Zuckeraustauschstoffe wie Sorbit oder Xylit.

Unsere fructosefreien Lebensmittel, die den Low-FODMAP-Richtlinien entsprechen, sind in den Produktdetails entsprechend von uns gekennzeichnet. Zudem pflegen wir eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der renommierten „Monash University“. Die Universität ist eine führende Institution und Expertin im Bereich FODMAP und ein wichtiger Low-FODMAP-Zertifizierer. 


Low Fodmap Kennzeichnung

FODMAP-arme Diät: Unterstützung für die Ernährung mit Frusano

Wir von Frusano kennen uns mit FODMAP-armer und ganz besonders fructosefreier Ernährung aus. Daher wissen wir, dass Ihre Darmgesundheit nach der FODMAP-Diät besonders wichtig ist: Ballaststoffe und Probiotika stärken das Mikrobiom und fördern die Verdauung und ein starkes Immunsystem. Neben ballaststoffreichen Lebensmitteln, wie Vollkornprodukte und geeigneten Gemüsesorten, sollten Sie zusätzlich zu probiotischen Produkten greifen. 

Frusano bietet hierfür speziell entwickelte Produkte an – etwa den „Fructo-Biotic Daily Shot“. Es handelt sich dabei um einen probiotischen Shot mit 400 Millionen Milchsäurebakterien, der frei von Fructose, Zuckeralkoholen und Inulin ist. Auch ballaststoffreiche Cracker mit Buchweizen, Quinoa und Reis unterstützen eine ausgewogene Ernährung während und nach der FODMAP-Diät. 

FODMAP-Diät in der Praxis

Mit ausreichend Planung und den richtigen Low FODMAP Gerichten lässt sich die Diät gut in den Alltag integrieren. Essenziell sind dabei eine klare Übersicht und eine strukturierte Vorgehensweise:

  • Fertigprodukte vermeiden: Diese enthalten häufig versteckte FODMAPs wie Sorbit, Inulin, Fructose- oder Glukosesirup.
  • Frisch und mit natürlichen Zutaten kochen: Informieren Sie sich beispielsweise über fructosefreie Rezepte für fructosefreies Backen und Kochen und behalten Sie die volle Kontrolle über den Inhalt Ihrer Mahlzeiten.
  • Auf verträgliche Lebensmittel setzen: Glutenfreies Getreide, laktosefreie Milchprodukte, pflanzliche Milchalternativen, Tofu, Eier oder Reis eignen sich.
  • Rohkost am Abend meiden: Das kann den Darm belasten, daher ist es empfehlenswert, auf gedünstetes Gemüse oder eine leichte Suppe zurückzugreifen.
  • Nutzung eines Diät-Plans: Halten Sie verträgliche und problematische Lebensmittel schriftlich fest, um Ihre Ernährung gezielt zu gestalten.
  • Zutatenlisten sorgfältig lesen: Auch bei vermeintlich gesunden Produkten, wie Müslis oder kleinen Snacks, können FODMAP-reiche Lebensmittel enthalten sein.

Mit der Zeit wird die neue Ernährung zur Routine – und bringt spürbare Erleichterung im Alltag. Zusätzlich wirkt sich regelmäßige Bewegung und die Vermeidung von Stress positiv auf die Verdauung aus. Vergessen Sie nicht, mindestens zwei Liter Wasser am Tag zu trinken, damit Ihr Körper mit ausreichend Flüssigkeit versorgt ist. So steht Ihnen einer erfolgreichen FODMAP-Diät nichts im Weg. 

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FAQ - Häufig gestellte Fragen zur FODMAP-Diät

Sind Haferflocken Low Fodmap?

Ja, Haferflocken sind definitiv Low FODMAP und können ohne Bedenken in den Speiseplan aufgenommen werden. Bei Glutenintoleranz ist Vorsicht geboten: Die Monash University empfiehlt je nach Verträglichkeit eine halbe Tasse oder den Einsatz von glutenfreien Haferflocken. 

Welche Lebensmittel enthalten besonders viele FODMAPs?

Besonders viel ist in Gemüse wie Artischocke, Spargel, Blumenkohl und Knoblauch oder in Obst wie Äpfeln, Kirschen und Trockenfrüchten. Cashewnüsse, Pistazien, viele Milchprodukte und Haushaltszucker, sowie Honig sind FODMAP-reich. 

Was darf man bei der FODMAP-Diät Essen?

Es empfehlen sich Gemüsesorten wie Aubergine, Pak Choy, Gurke, Salat, Kartoffel und Zucchini und bei Obst eignen sich Heidelbeeren, Mandarine, Orange und Ananas. Pflanzliche Milchalternativen, Schafskäse und Brie, sowie laktosefreie Produkte sind eine gute Wahl. Proteinreiche Optionen sind Eier, fester Tofu, einfach gekochtes Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte und Tempeh.

Sind Lebensmittel mit niedrigem FODMAP-Gehalt gut für das Reizdarmsyndrom?

Ja, in den meisten Fällen können Lebensmittel mit niedrigem FODMAP-Gehalt dazu beitragen, die Symptome des Reizdarmsyndroms zu lindern. Der FODMAP-Gehalt in Lebensmitteln gibt die Menge an fermentierbaren Kohlenhydraten an, die im Darm Verdauungsbeschwerden verursachen können. Ernähren Sie sich mit FODMAP-armen Produkten, können Sie Ihre Symptome deutlich lindern.