Wofür steht FODMAP?

Das Wort FODMAP kommt aus dem Englischen und setzt sich wie folgt zusammen:

Fermentable Oligo-saccharides, Di-saccharides, Mono-saccharides and Polyols. Auf deutsch ist es ähnlich sperrig: Fermentierbare Oligo-, Di-, Monosaccharide und Polyole.

Was ist damit gemeint? Grundsätzlich handelt es sich um verschiedene Gruppen von Kohlenhydraten, die sich in unseren Lebensmitteln finden.

  • Oligosaccharide bedeutet Mehrfachzucker. Gemeint sind bei FODMAP aber nicht alle Mehrfachzucker, sondern bestimmte, unverdauliche Mehrfachzucker, die vor allem in besonders hoher Konzentration in Hülsenfrüchten wie Bohnen, Erbsen und Linsen zu finden sind.
  • Disaccharide (Doppelzucker) meint vor allem Laktose in allen Milchprodukten (neben Milch z.B. auch in Joghurt, Quark, Kondensmilch, Sahne, Käsezubereitungen) sowie Saccharose (Haushaltszucker).
  • Monosaccharide (Einfachzucker) meint bei FODMAP den Fruchtzucker Fruktose, der als Bestandteil der Saccharose in allen konventionell gesüßten Lebensmitteln enthalten ist. Reine Fructose wird insbesondere in den USA und Mittelamerika als Haupt-Süßungsmittel verwendet (HFCS), in zunehmenden Maße neuerdings auch in Europa, da die Süßkraft von Fructose stärker ist als die der Saccharose (Haushaltszucker) oder Glucose (Traubenzucker). Früchte enthalten auch Fructose (in besonders hoher Konzentration z.B. Äpfel).
    Ausdrücklich erlaubt ist bei low FODMAP der Einfachzucker Glucose: Er kann die Verdauung anderer Einfachzucker wie Fructose erleichtern. Man spricht in diesem Zusammenhang vom Glucose-Überschuss. Frusano-Produkte enthalten keine oder kaum Fructose, und viel Glucose, also Größenordnungen mehr Glucose als Fructose.
  • Polyole sind Zuckeralkohole, die in verschiedenen Diätlebensmitteln und anderen zuckerfreien Lebensmitteln und Fertigprodukten zu finden sind. Beispiele für Polyole sind Sorbit oder Maltit.

All diese Kohlenhydrate (FODMAP) sollten im Dünndarm verarbeitet werden. Der Dünndarm ist aber oft nicht in der Lage alle Kohlenhydrate aufzunehmen und dem Körper als Nährstoffe zur Verfügung zu stellen.

Die Gründe hierfür sind unterschiedlich. Manchen Betroffenen fehlen Transportmoleküle (wie bei der Fructosemalabsorption), anderen mangelt es an Enzymen (wie bei der Laktoseintoleranz).

Der Mechanismus ist aber derselbe: Statt im Dünndarm verarbeitet zu werden, gelangen die Kohlenhydrate in den Dickdarm und werden dort von Bakterien zerlegt und vergoren. Bei der Fermentierung (Gärung) entstehen Gase, die in aller Regel für die Blähungen (mit oder ohne Blähbauch) verantwortlich sind.

Polyole werden ebenfalls nicht verstoffwechselt, sondern werden ebenfalls im Dickdarm vergoren. Hinzu kommt, dass Reststoffe, die bei der Fermentierung der FODMAPs entstehen, zum Teil Wasser anziehen oder auch binden, so dass es zu eher flüssigen Stuhlgängen wie auch zu Verstopfungen kommen kann. Also genau zu den Beschwerden, unter denen viele Menschen im Zusammenhang mit Nahrungsunverträglichkeiten leiden.

Wir von Frusano erklären in der Folge, was es mit der Low FODMAP Diät auf sich hat.

Low FODMAP – die passende Ernährungsweise?

Was kann der betroffene Patient nun tun? Eine Ernährungsumstellung ist eine Alternative. Das FODMAP Konzept basiert auf Erfahrungen von Patienten mit Laktoseintoleranz und Fructosemalabsorption und Patienten mit Reizdarm Beschwerden.

Eine FODMAP arme Ernährung, eine sog. Low FODMAP Diät ist eine Ernährungsweise, bei der der Patient gleichzeitig auf Laktose, Fructose, Zuckeraustauschstoffe und bestimmte Mehrfachzucker verzichtet.

Was gilt es zu beachten, wenn die Ernährung auf eine Low FODMAP Diät umgestellt werden soll?

Die wichtigste Voraussetzung ist der Ausschluss organischer Erkrankungen, die zu ähnlichen Symptomen im Verdauungstrakt führen können. Bei Nahrungsmittelintoleranzen, Unverträglichkeiten oder Allergien sollten außerdem entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, was in erster Linie das Vermeiden der symptomauslösenden Speisen bedeutet.

Zu beachten ist, dass die strikte Umstellung der Ernährung auf Low FODMAP die Darmflora verändern kann. Schlimmstenfalls kann es die Beschwerden verstärken. Umso wichtiger ist es, dass die Ernährungsumstellung mit besonderer Aufmerksamkeit erfolgt und auch begleitet wird.

Grundsätzlich berichten Reizdarmpatienten über einen positiven Effekt der FODMAP Diät; ebenso Betroffene mit Laktose- und/oder Fructoseintoleranz, denen der Verzicht auf laktose- und/oder fructosehaltige Lebensmittel allein keine Besserung brachte. Auch Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn haben gute Erfahrungen mit Low FODMAP Ernährung gemacht.
Unterstützung bei der Ernährungsumstellung gibt es von Frusano.

Die Low FODMAP Produkte von Frusano sind fruktose- und laktosefrei, frei von Zuckeraustauschstoffen und frei von unverdaulichen Polysacchariden. Also frei von genau den Lebensmittelgruppen, die unter der Unverträglichkeit FODMAP bekannt sind. Die Frusano Produkte liegen hinsichtlich Ihrer Inhaltsstoffe sogar weit unter den low FODMAP Grenzwerten, sie übertreffen vor allem hinsichtlich Saccharose- und Fructosfreiheit und Glucose-Überschuss die Low FODMAP Standards bei weitem. Sollten noch Fragen zu unseren Low FODMAP Produkten offen geblieben sein, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!

Low FODMAP Produkte: