Die FODMAP Ernährungs-Hilfe bei Verdauungsbeschwerden

Die FODMAP Ernährung ist eine Ernährungsweise, bei der der Patient gleichzeitig auf Laktose, Fructose, Zuckeraustauschstoffe und bestimmte Mehrfachzucker verzichtet.

Eine FODMAP Diät Liste ist immer nur so vollständig, wie sie die individuellen Anforderungen des betroffenen Patienten abdeckt. Es zeigt sich immer wieder, dass es fast immer auf die Menge der verzehrten Lebensmittel ankommt oder auf ihre Verarbeitung bzw. Zubereitung.

Brote mit traditioneller, also langer Teigführung werden, natürlich in individueller Menge, häufig vertragen. Auch vertragen manche FODMAP-empfindliche Patienten Dinkel und Hafer, andere nicht. Ähnlich verhält es sich mit Früchten, Gemüse, Salat und Nüssen. Der einzig richtige Weg ist, in aller Ruhe auszuprobieren, welche Lebensmittel in welcher Menge verträglich sind.

Ungesund sind FODMAP Lebensmittel nicht. Sie lösen nur dann Symptome aus, wenn der Darm des Betroffenen entsprechend vorgeschädigt ist oder eine individuelle, vielleicht auch anlagebedingte Unverträglichkeit vorliegt.

Für immer eine Low FODMAP Ernährung zu praktizieren, ist eine symptomorientierte Maßnahme. „Ich vertrage dieses und jenes nicht, also esse ich es nicht mehr.“ Wem eine solche eingeschränkte Ernährung nichts ausmacht, kann dabei bleiben, sollte aber darauf achten, dennoch gut mit allen Nährstoffen, Vitalstoffen und auch Ballaststoffen versorgt zu sein – zumal gerade die FODMAP-Lebensmittel oft besonders vitalstoffreich sind.

Low FODMAP Produkte von Frusano

Frusano bietet viele Alternativen für eine abwechslungsreiche und gesunde FODMAP Ernährung. Frusano wurde 2006 mit dem Ziel gegründet, denjenigen Patienten zu helfen, die an Fruktoseintoleranz leiden. Als bei Ulf Herrmann, Geschäftsführer von Frusano, im Februar 2005 eine Fruktose-Malabsorption diagnostiziert wurde, stand er vor dem Problem, dass er auf der Suche nach fructosefreien Lebensmitteln feststellen musste, dass es kaum entsprechende Angebote gibt. Da es offenbar keinen Anbieter von fructosefreien Lebensmitteln gab, hat er die Sache selbst in die Hand genommen und die Firma Frusano gegründet.

Der nächste Schritt war die Entwicklung eigener Produkte. Alle Frusano Eigenprodukte sind mit einem fructosefreien Glukosesirup gesüßt, der aufgrund des Malzzucker-Gehalts nicht nur besser schmeckt, sondern auch gesünder ist als reine Glucose.

Alle Frusano Produkte der FODMAP Ernährungsliste werden so natürlich wie möglich hergestellt. Sie sind fruktose- und laktosefrei, frei von Zuckeraustauschstoffen und frei von unverdaulichen Polysacchariden. Sie entsprechen damit den Anforderungen für eine low FODMAP Diät. Die Frusano Eigenprodukte liegen hinsichtlich Ihrer Zuckerwerte und Inhaltsstoffe sogar weit unter den low FODMAP Grenzwerten. Die Frusano Produkte übertreffen vor allem hinsichtlich Saccharose- und Fructosfreiheit die Low FODMAP Standards bei weitem.

Der FODMAP Ernährungsplan als Wegweiser zu mehr Genuss und Lebensfreude

Der individuelle FODMAP Ernährungsplan sieht bei jedem Patienten mit den typischen Beschwerden des Verdauungstraktes, wie Blähungen, Durchfall und Verstopfung anders aus.

Hier eine kurze Übersicht der wichtigsten Quellen für FODMAPs:

  • Oligosaccharide: Knoblauch, Lauch, Frühlingszwiebeln und Zwiebeln, Topinambur, Spargel, Schwarzwurzel, Artischocken, Hülsenfrüchte etc.
  • Disaccharide (Zweifachzucker), insbesondere Lactose (= Milchzucker): Milch, Joghurt und Weichkäse. Lactosefrei hingegen sind häufig langgereifte Hartkäse.
  • Monosaccharide (Einfachzucker), insbesondere Fructose: Verschiedene Früchte, etwa Feigen, Äpfel, Birnen, Datteln und Wassermelonen, auch Süßungsmittel wie Honig und Agavendicksaft. Besonders fructosereich sind Trockenfrüchte, die daher nicht zur low FODMAP Diätliste gehören.
  • Polyole (Zuckeraustauschstoffe/Zuckeralkohole wie Sorbit, Mannit, Xylit etc.): Sämtliche Produkte, die mit Zuckeraustauschstoffen gesüßt werden (Kaugummis, Softdrinks, bei Fertigprodukten immer die Zutatenliste prüfen), aber auch manche Früchte, wie z. B. Äpfel, Birnen, Aprikosen, Kirschen und Pflaumen, die als besonders reich an Sorbit gelten.