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Das Reizdarm Syndrom

Das sog. Reizdarmsyndrom (RDS) ist eine der häufigsten funktionellen gastrointestinalen Störungen. Andere geläufige Bezeichnungen sind Reizdarm, colon irritabile, Reizkolon, nervöser Darm und Irritables Darmsyndrom (IDS). Die Erkrankung ist auch unter dem englischen Begriff irritable bowel syndrome (IBS) bekannt. Dass der Reizdarm eine funktionelle Darmerkrankung ist, bedeutet, dass "nur" die Funktion des Darmes gestört ist, aber nicht das eigentliche Organ – der Darm.

Die Diagnose Reizdarm

Um zur Diagnose Reizdarm zu kommen, werden viele unterschiedliche Untersuchungen durchgeführt. Meist werden Magen- und Darm-Spiegelungen durchgeführt, Ultraschalluntersuchungen des Bauches werden vorgenommen und das Blut wird analysiert. Bei einer Blutuntersuchung werden mit neben einem Blutbild die Leberenzyme, bestimmte Salze und die Nierenwerte der Betroffenen genauer überprüft. Auch ein Atemtest kann dabei helfen, Unverträglichkeiten zu bestimmen und ein Parasitenbefall kann mit einer Stuhluntersuchung ausgeschlossen werden.

Wenn dabei alles in Ordnung ist, gilt man organisch als völlig gesund, bekommt aber, da er erwiesenermaßen unter den typischen chronischen Darmbeschwerden leidet, die Diagnose Reizdarm.
Bis die Diagnose Reizdarm Syndrom endgültig gestellt ist, bedarf es jedoch erst den Ausschluss ähnlicher Krankheiten. Zunächst müssen Krankheiten, wie wiederkehrende Infekte, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien oder eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung sowie ein Karzinom ausgeschlossen werden. Wenn sich kein organischer Befund ergibt, so lautet die Diagnose Reizdarm Syndrom, wenn die entsprechenden Symptome mindestens zwölf Wochen lang innerhalb eines Jahres bei dem Betroffenen auftreten.

Für die Patienten ist es im ersten Augenblick natürlich beruhigend, dass kein Darmkrebs vorliegt, dass keine chronisch-entzündliche Darmerkrankung sowie keine Lebererkrankung diagnostiziert wurde und auch andere Organe keinen auffälligen Befund zeigen, jedoch hilft diese Erkenntnis den betroffenen Patienten nicht bei ihren Beschwerden.

Die Symptome verschwinden allein durch den Ausschluss dieser ernsthaften Erkrankungen natürlich nicht, sondern sie beeinträchtigen nach wie vor den Alltag sowie das Wohlbefinden und der Betroffene weiß auch nach dem Diagnosemarathon nicht, was er als Nächstes tun soll, um die Beschwerden in den Griff zu bekommen, womit oft erneut Ratlosigkeit auftritt.

Man kann davon ausgehen, dass in den meisten Ländern etwa 5-11% der Bevölkerung an einem Reizdarm leiden. Frauen sind an dem Reizdarm Syndrom doppelt so oft betroffen wie Männer.

Die Reizdarm Symptome

Zu den Symptomen gehören:

• wiederkehrende Blähungen mit und ohne Blähbauch,
• Verstopfung und/oder Durchfall,
• Bauchkrämpfe,
• Völlegefühl und Aufstoßen,
• Sodbrennen,
• Übelkeit

Das häufigste Symptom sind unklare Bauchschmerzen der Betroffenen. Dabei kann es zu Krämpfen und ziehenden oder stechenden Schmerzen im gesamten Bauchraum kommen. Zudem leiden viele Erkrankten an einem Druck im Unter- oder Oberbauch.

Man unterscheidet drei verschiedene Reizdarm-Typen: Menschen mit Durchfall-Reizdarm, Menschen mit Verstopfungs-Reizdarm und Menschen mit einem Reizdarm, bei dem sich Verstopfung und Durchfall abwechseln.

Wir von Frusano haben Tipps für Sie, die Ihre Beschwerden unter Umständen eindämmen könnten.

Die passende Lösung bei dem Reizdarm Syndrom

Die EINE Ursache des Reizdarm Syndroms gibt es nicht. Es ist aber erwiesen, dass die Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Nahrungsmitteln viele Symptome hervorruft, die den Symptomen bei Reizdarm entsprechen. Echte Nahrungsmittelallergien sind selten, aber sehr häufig leiden Reizdarm Patienten an mindestens einer Nahrungsmittelintoleranz.

Gerade die Fructoseintoleranz tritt dabei häufig auf und der Verzicht auf Fruktose führt häufig zu einer Verbesserung der Beschwerden. Auch die sog. Eliminationsdiäten, haben die Symptome nachweislich gemildert.
Die Wahl des Ernährungsstils ist immer individuell und auch bei der Reizdarm Ernährung ist es wichtig, die passenden Lebensmittel zu finden. Dabei hilft das Wissen über Fructose-Malabsorption, FODMAP Ernährung und FODMAP Lebensmittel.

Frusano erklärt Ihnen die Ursachen und gibt Ernährungstipps, um mit der Wahl Ihrer Lebensmittel wieder neue Lebensqualität zu gewinnen und sich in Ihrem Körper wohl zu fühlen.

Die Produkte von Frusano

Frusano wurde 2006 mit der Absicht gegründet, denjenigen zu helfen, die an Fruktoseintoleranz leiden. Bei Ulf Herrmann, dem Geschäftsführer von Frusano wurde im Februar 2005 eine Fruktose-Malabsorption diagnostiziert.

Nach der Diagnose hat er nach fructosefreien Lebensmitteln gesucht und erstaunt festgestellt, dass es kaum Angebote gibt. Da es offenbar keinen Anbieter von fructosefreien Lebensmitteln gab, hat er die Sache selbst in die Hand genommen und die Firma Frusano gegründet. Der nächste Schritt war die Entwicklung eigener Produkte. Diese Produkte bieten nicht nur eine Lösung für Fruktoseintolerante, sondern ermöglichen auch eine fructosefreie Ernährung, die Genuss und Vielseitigkeit vereint.

Frusano erzeugt low FODMAP geeignete Lebensmittel von Beginn an, bereits länger als es den low-FODMAP Begriff in der Form gibt. Die Frusano Produkte liegen hinsichtlich Ihrer Zuckerwerte und Inhaltsstoffe weit unter den low-FODMAP Standards.
Informieren Sie sich bei Frusano über die Ursachen und Ernährungstipps, um dem Reizdarm Syndrom zu entkommen!

FAQ zum Reizdarmsyndrom

Was ist das Reizdarmsyndrom (RDS)?

Das Reizdarmsyndrom ist eine funktionelle Störung des Verdauungstrakts, bei der wiederkehrende Bauchschmerzen, Blähungen und Veränderungen des Stuhlgangs auftreten, ohne dass eine organische Ursache gefunden wird. Es kann die Lebensqualität stark beeinträchtigen.

Was ist der Auslöser für das Reizdarmsyndrom?

Ein einzelner Auslöser ist nicht bekannt. Vermutet wird ein Zusammenspiel aus Darm-Hirn-Achse, Veränderungen der Darmflora (Mikrobiom), Stress, Infektionen oder Ernährungsreizen. Bei vielen Betroffenen tritt das Reizdarmsyndrom nach Magen-Darm-Infekten oder belastenden Lebensphasen auf.

Welche Symptome können beim Reizdarmsyndrom auftreten?

Typische Symptome beim Reizdarmsyndrom sind Bauchschmerzen oder Krämpfe, Blähungen sowie Durchfall, Verstopfung oder ein Wechsel dieser Beschwerden. Viele Betroffene berichten, dass sich die Symptome nach dem Stuhlgang kurzzeitig verbessern.

Wie wird RDS diagnostiziert?

Einen spezifischen Test auf Reizdarmsyndrom gibt es nicht. Die Diagnose erfolgt durch Anamnese, körperliche Untersuchung und den Ausschluss anderer Erkrankungen mittels Labor-, Stuhl- oder Atemtests. RDS ist eine Ausschlussdiagnose.

Was sollte man beim Reizdarmsyndrom nicht essen?

Häufig unverträglich sind beim Reizdarmsyndrom stark blähende Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, sehr fettreiche Speisen, Zuckeralkohole wie Sorbit oder stark gewürzte Gerichte. Auch große Mengen Rohkost oder Zwiebelgewächse können Beschwerden verschlimmern. Die Verträglichkeit ist individuell.

Was kann man beim Reizdarmsyndrom essen?

Gut verträglich sind meist gekochtes Gemüse, Hafer, Reis, Kartoffeln, Bananen, mageres Fleisch oder Fisch sowie lösliche Ballaststoffe. Eine Diät, etwa nach dem Low-FODMAP-Prinzip, kann helfen, persönliche Trigger zu erkennen.

Welche Hausmittel können die Beschwerden des Reizdarmsyndroms lindern?

Bewährt sind Wärmeauflagen, Pfefferminz-, Fenchel- oder Kümmeltee, sanfte Bauchmassage, Bewegung und Entspannungstechniken. Bei neu auftretenden oder zunehmenden Beschwerden sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.